Gegen Ende des Projektes ARSuL kamen die Projektmitarbeiterinnen- und mitarbeiter zusammen, um die Projektergebnisse und die im Projekt gesammelten Erfahrungen bzw. lessons learned zu diskutieren. Das beteiligte Projektteam der Fachhochschule Südwestfalen hatte dazu ein Workshopformat erarbeitet, das sich auf die Konzepte ,,Business Model Generation“ (Osterwalder und Pigneur 2011) und ,,Value Concept Generation“ (Osterwalder et al. 2015) stützt und als Grundlage für die Entwicklung von möglichen Geschäftsmodellen dienen sollte. Abbildung 1 zeigt eine Übersicht über die Aspekte, die während des Workshops diskutiert wurden.

Geschäftsmodellentwicklung

Abbildung 1: Aspekte der Geschäftsmodellentwicklung im Workshop

Während des Workshops arbeiteten die Projektpartner an den folgenden Fragestellungen:

  • Welche Produkte und Services als mögliche Gegenstände von Geschäftsmodellen haben wir?
    • Welche Produkte & Services kommen in Frage?
    • Wie marktreif sind die?
  • Welche Kundensegmente wollen wir wie ansprechen?
    • Welche Kundensegmente haben wir?
    • Welche Priorität haben die Kundensegmente?
    • Wie erreichen die Produkte/ Services die priorisierten Kundensegmente?
  • Welche Erlösmodelle gibt es für die verschiedenen Kundensegmente für Produkte und Services über die definierten Kanäle?
  • Welche Erlösmodelle gibt es für die verschiedenen Kundensegmente für Produkte und Services über die definierten Kanäle?
    • Zuordnung der Erlösmodelle zu Produkten/ Services und Kundensegmenten
  • Welche Akteure mit welchen Kompetenzen und Ressourcen könnten das Geschäftsmodell realisieren?
    • Welcher Konsortialpartner ist für welches Geschäftsmodell (= Kombination aus Produkt/ Services & Zielgruppe & Kanal) erforderlich? Welcher weiteren Akteure bedarf es ggf.?
  • Priorisierung der Geschäftsmodelle (= Kombination aus Produkt/ Services & Zielgruppe & Kanal) entsprechend der Realisierbarkeit und Attraktivität
    • Bewertung gemäß Attraktivität
    • Probleme bei Realisierbarkeit.

In diskussionsfreudigen Arbeitsgruppen wurden die Fragestellungen intensiv bearbeitet und Ideen und Konzepte entwickelt, wie es nach dem Projektende weiter gehen könnte.

Im Ergebnis wurden die potenziellen Produkte und Dienstleistungen für vier Bereiche (AR, VR, Lern-App und Sonstiges) entwickelt.

Geschäftsbereiche

Abbildung 2: Mögliche Bereiche zur Geschäftsmodellentwicklung